Selbstlos und ohne Rücksicht auf persönliche Befindlichkeiten sorgt er dafür, dass DHL-Wanderungen stattfinden können in jeweils neuer, aufregender fränkischer Natur.
Auch dieses Jahr wieder bereitet der Förderkreis bereits Anfang März den Boden für die Wanderung des DHL am 1. Mai. Sie wird heuer in der Gegend der Houbirg, also oberhalb von Happurg, stattfinden, höchstwahrscheinlich um Arzlohe herum.
Zur Einstimmung könnt ihr jetzt schon ein paar Fotos zur Appetitanregung genießen (entstanden am 6. März).
| Doch, schon - das ist der Wanderweg... |
| Die Räumung des Weges bis 1. Mai ist bereits beauftragt! |
| Kapellenruine "Zum Heiligen Baum" bei Arzlohe |
Die Kapellenruine wird erstmals 1480 erwähnt. Die Bezeichnung "Heiliger Baum" lässt Rückschlüsse auf eine vorchristliche Kultstätte zu, dies ist aber weder durch Funde noch durch andere Hinweise belegt. Der einschiffige, spätgotische Bau ist sicherlich viel älter, nachdem die erste direkte urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 1508 datiert und schon damals von einer "Kapellenruine" die Rede war. Heute sind von dem Bau nur noch die bis zu fünf Meter hohen Umfassungsmauern, das Portal und ein spitzbogiges Fenster übrig. Nach den Aufzeichnungen eines Pommelsbrunner Pfarrers von 1649 wurde sechs Mal jährlich Gottesdienst in der Kapelle abgehalten. Noch heute ziehen am Sonntag vor Jacobi nach genau festgelegtem alten Brauch Pfarrer und Gemeinde zur Kapellenruine. Seit dem 14. Jahrhundert wird zum gleichen Termin die Arzloher Kirchweih gefeiert.
| Der Förderkreis schreitet auf Arzlohe zu... |
| ...und findet durch herausragenden persönlichen Einsatz auch, was er insgeheim dort gesucht hat. |
| Die Torbögen am Hohlen Fels... |
Der Hohle Fels ist eine Karsthöhle, auch die benachbarte Felswand trägt diesen Namen.
| ...und die Hallenhöhle. |
Diese mächtige Halle (etwa 20 m Länge, 5 m Höhe und bis zu 10 m Breite) mit mehreren kleinen Nebenhöhlen zählt neben der Petershöhle bei Velden und der Höhlenruine bei Hunas zu den frühesten vorgeschichtlichen Siedlungsstätten der nördlichen Frankenalb. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts hier entdeckte menschliche Knochen lassen vermuten, dass es sich um Schädelbestattungen handelt. Nachweisbar ist eine Besiedelung bereits vor 60.000 Jahren. Erdgeschichtlich sind diese Formationen vor ca. 20 Millionen Jahren entstanden.
| Schwindelfrei musst scho sei - der Hohle Fels von oben (unten der Happurger Stausee) |
| Der Happurger Stausee, darüber der Deckersberg. |
| Ein weiterer Blick von Hohlen Fels (auch schwindelfrei). |
| Quelle oberhalb eines Stolleneingangs des Doggerwerks oberhalb Happurg |
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.