Egal.
Weihnachten ist ja auch das Fest der Freude, und deswegen sollte auch eine Weihnachtsfeier Freude bereiten.
Und es war wirklich so.
Zuerst freuten wir uns, dass es auch der Förderkreis und der Wetterwart geschafft haben, unerwartete Schwierigkeiten zu überwinden und zu diesem Termin an diesem Tag zu erscheinen. Hätte ja auch blöd ausgeschaut, wenn sie am darauf folgenden Tag allein hätten feiern müssen.
Und dann freuten wir uns in diesem Zusammenhang zusätzlich, dass sie den Kerzenleuchter nicht vergessen haben, trotz der ganzen Aufregung. Und noch bevor die Klamotten ausgezogen waren (rechts im Hintergrund sieht man den Ausziehvorgang, unscharf wegen der hektischen Bewegungen...), wurde das Gerät schnellstens seiner Bestimmung zugeführt, zu Leuchten nämlich - doch gut, dass es noch verbliebene Raucher gibt.
Ganz allgemein können wir uns freuen, dass zu dieser Veranstaltung alle gekommen waren. Richtig: ALLE! Das ist doch schön und sagt auch ein wenig darüber aus, dass weiterhin Interesse am DHL und seinen Aktivitäten besteht.
Dann freuten wir uns, und das ganz besonders, dass es der Willi sich nicht hat nehmen lassen, von Anfang an dabei zu sein und auch recht lange zu bleiben.
Alles Gute an dieser Stelle!
Weiterhin Grund zur Freude gab es, dass heuer erstmalig wiederverwendbare Lose aus nachwachsenden Rohstoffen zum Einsatz kamen.
Eine winzige Nachlässigkeit bei der Produktion dieser Lose führte dann zu einem weiteren, völlig unerwarteten Grund zur Freude: wir erhielten erstaunliche Einblicke in das Sexualleben des 1. Hilfe-Warts und des Meckerwarts.
Wie es dazu kam?
Wenn man runde Lose, bei denen man nicht weiß, wo oben und unten ist, mit Ziffern beschreibt, wäre es angebracht, den Unterschied zwischen "6" und "9" eindeutig sichtbar zu machen. Dies wurde unterlassen, im Lauf der Veranstaltung als fehlend moniert - und schnell behoben.
Allerdings blieb es in der folgenden Diskussion nicht bei Ziffern allein, sondern aus irgendeinem Grund gelang der Übergang von "6" zu "sechs" und dann verblüffend schnell zu "Sex".
Und der 1. Hilfe-Wart hatte die "6" gezogen.
Sein an sich selbst gespendeter Applaus für seine eigenen Leistungen im Zusammenhang mit dieser Sache wurde dann allerdings von einer unmittelbar Beteiligten in Frage gestellt. Der Meckerwart hat in diesem Zusammenhang seinem, äh, ihrem Namen alle Ehre gemacht.
Meine mir angeborene Zurückhaltung verbietet es mir, an dieser Stelle noch mehr in die Tiefe zu gehen.
Auch wenn es immer wieder das Gleiche zu sein scheint (das nennt man ja auch: Tradition), die Verteilung der Lose und die Suche nach den zugehörigen Geschenken und deren Empfängern und die Spannung beim Auspacken macht doch immer wieder Freude.
In diesem Zusammenhang gibt es weitere Anlässe, sich zu freuen: einmal kann ich berichten, dass das vermeintlich fehlende Geschenk mittlerweile aufgetaucht ist. Jetzt kann man es ja sagen: der Spurwart wurde vom Kassenwart verdächtigt, das eigentliche Geschenk gar nicht eingepackt und frecherweise nur die Verpackung geschenkt zu haben. Fake news!
Und dass der Wettkampfwart schließlich doch noch Erfolg hatte beim Auspacken hatte, das freut uns doch auch, oder?
So viel Freude? Ich übertreibe nicht! Wie sich solche Freude von der Übergabe zum Auspacken entwickelt, das konnte ich auch bildlich dokumentieren.
Und dann, auch Tradition, die Weihnachtsgeschichte, vorgetragen von der Präsidentin (ist das eigentlich auch schon Tradition, diese Präsidentin? Ich frag ja bloß...).
Zusammenfassend: schö war's wieder!