Samstag, 22. Februar 2020

Jahreshauptversammlung 2020

Wir haben uns am 15. Februar 2020 getroffen, sehr vollzählig, und wahrscheinlich leider zum letzten Mal am Versammlungsort Brauerei Weißenohe.

Gleich zu Anfang das, was bei der Versammlung ziemlich am Ende kam - die Wahlergebnisse:




Einige Veränderungen, aber es lässt sich sagen, dass sich der DHL in weiten Bereichen für Kontinuität entschieden hat. In diesen unruhigen Zeiten sicher nicht die falscheste Entscheidung...

Und etzerdla die Anwesenheitsliste. In Bild-Form.




Dies zur Kontrolle der Anwesenheit - dass sich später niemand rausreden kann, er/sie/es hätte nix gewusst oder mit der ganzen Sache nix zu tun.

Dann die notwendige Stärkung für die anstrengenden Dinge, die vor uns lagen.




Ja mei, die Aussicht auf einen Schnaps danach macht das Ganze weniger unlösbar, äh, unessbar. Aber es muss auch gesagt werden, dass Tupperware zum Einsatz kam. Später halt.

Und bevor es in Vergessenheit gerät, hier einige der Highlights der Versammlung (alle Warte, die genannt werden, sind die alten - zu dem Zeitpunkt gab's ja noch keine Wahl und keine neuen):
  • der Kassenwart fehlte krankheitsbedingt und wurde vom Wettkampfwart leider nur mangelhaft vertreten - wir wissen nicht, wer mit dem Beitrag im Rückstand ist, und das war doch immer der spannendste Teil des Kassenwart-Berichts. Allerdings: Überraschung, es gingen eine Menge aktueller Beiträge ein im Lauf der Veranstaltung.
  • der Wetterwart zeichnete sich im Vortrag durch eine depressive Sicht auf die Zukunft aus und machte wenig Hoffnung auf Winter, wie wir ihn kennen; oder kannten?
  • unser 2020er-Winter-Besuch bei der Hechi (20. - 22. März) wird wider durch die Anwesenheit von Meister Anker verschönt, der Seniorenwart wird, unterstützt durch den F+F, wie auch in der Vergangenheit für einen reibungslosen Ablauf sorgen.
  • der 1. Hilfe-Wart diagnostizierte eine fortschreitende Überalterung des Vereins und stellte den Antrag, eine (vielleicht sogar nach m/w/d ausgerichtete) Doppelspitze einzuführen. Dies sorgte erstmal für Sprachlosigkeit. Dann allerdings wurde dieser Antrag mit nur einer einzigen Zustimmung (und drei Enthaltungen) abgeschmettert.
  • Ein weiterer Antrag, diesmal vom Wetterwart, eben dieses Amt zukünftig zu losen, da es durch den Klimawandel sehr beeinträchtigt wird, fand keine Mehrheit.
  • Und noch ein Antrag: der Wettkampfwart schlug vor, den amtierenden Vizepräsidenten zukünftig beitragsfrei zu stellen. Dies wurde einstimmig angenommen. In dem Zusammenhang wurde auch entschieden, dass er, der Willi, zukünftig generell nicht mehr wähl-, sondern nur noch losbar ist.

So, jetzt eine kurze Unterbrechung.





Weiter geht's:

Kein Antrag, sondern ein Beitrag unter "Verschiedenes": Foreign Affairs und Spurwart verloben sich (Anmerkung des Vesperwarts: "suwoss ghäddsi fei immer gscheid überleechd"). Glückwünsche dazu allerseits und ein spontaner Antrag, dass das mindestens einen Schnaps wert ist; Abstimmungsergebnis: Zustimmung bei zwei Gegenstimmen.




Und noch einige weitere Pläne wurden diskutiert:
  • der DHL hat die Möglichkeit, als Gruppe die EU (entweder in Brüssel oder in Straßburg) zu besuchen. Diese Fahrt dauert drei Tage und es wird ein Beitrag von € 170 bzw. € 150 pro Person fällig. Die Präsidentin wird das Thema weiter verfolgen, da große Zustimmung zu diesem Vorschlag erkennbar war. Allerdings sind diese Fahrten in 2020 bereits ausgebucht, so dass der DHL frühestens 2021 teilnehmen kann.
  • Es gab 2019 eine "politische" Fahrt nach Berlin, an der nur ein Teil des DHL teilgenommen hat (das war damals auch nicht als DHL-Veranstaltung deklariert); der Grund dafür ist die Tatsache, dass solche Fahrten für Gruppen überhaupt nicht angeboten werden. Die Fahrten sind jedoch weiterhin möglich, halt nicht als Gruppe. Der Wettkampfwart besorgt Informationen und stellt sie Interessierten zur Verfügung.
  • Und der Propagandawart fragt nach Interesse an einer erneuten Halbtages-Fahrt des DHL, verbunden mit dem Besuch bzw. einer Führung, so wie wir es 2018 schon mal bei den Nürnberger Nachrichten gemacht haben. Interesse besteht, der Propi besorgt Informationen und macht Vorschläge.
Zudem gab es einen kleinen Film, mit dem der Langzeit-Propagandawart das Jubiläumsjahr 2019 in Erinnerung rief. Dieses Werk wird es übrigens bald auf dem YouTube-Kanal des DHL geben - erinnert sich noch jemand, dass wir sowas haben? 

Und eine Bemerkung wiederzugeben ist hier auch noch wichtig; gefallen ist sie anlässlich dieses Fotos, entstanden auf dem Baumwipfelpfad im Steigerwald anlässlich unserer Jubiläums-Weinfahrt:


"schaut aus wie beim Almabtrieb"

Der Autor dieser Zeilen distanziert sich in aller Deutlichkeit von solchen Äußerungen, gibt sie aber zum Zweck der Vollständigkeit dennoch wieder.

Jetzt aber zur Wahl. Das eingespielte Wahl-Team...






...wurde diesmal tatkräftig unterstützt vom anderen Förderkreis...




...wobei gesagt werden muss, dass der Gesamt-Förderkreis zwar hervorragend harmonierte, aber teilweise den der Veranstaltung angemessenen Ernst vermissen ließ...




...was dann dazu führte, dass der (alte) Vesper- und (neue) Wettkampf-Wart sich veranlasst sah einzugreifen - und seine Sache auch sehr gut gemacht hat, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass es sich um eine spontane Entscheidung ohne Einarbeitungsmöglichkeit handelte.




Und der Green Monkey hielt die Chefin ganz schön auf Trab.




Und dem Wahlvorstand wurde es warm und wärmer. Er doud sei Hemmad roo.




Gegen zu viel Wärme wurden aber spontan Gegenmaßnahmen eingeleitet (Video):




Das Wahlergebnis wurde ja schon am Anfang dieses Posts veröffentlicht. Details:
  • Die Präsidentin wurde mit 9 Stimmen in der Stichwahl gewählt.
  • Der Vize erhielt bereits im 1. Wahlgang die absolute Mehrheit von 8 Stimmen.
  • Auch der Wetterwart musste in die Stichwahl; 7 Stimmen.
  • Der Propagandawart erhielt bereits im 1. Wahlgang die absolute Mehrheit von 9 Stimmen.
  • Noch besser machte das der Kassenwart: 10 Stimmen.
Abgesehen davon fällt ein deutliches Übergewicht der Sulzbacher-Familie auf mit vier von fünf gewählten Posten. Wir werden zu ergründen haben, woran das liegt - und ob die Erwartungen erfüllt werden.

Zum Abschluss noch a boa Bildla - schee woas widda!