Samstag, 26. Dezember 2020

Weihnachtsfeier 2020? Nein, Verlosung!

Der DHL lebt, auch im Pandemie-Jahr 2020. Und wie!


Immer wieder gibt es neue Einfälle und Leute, die das auch umsetzen. Und was liegt heuer näher, als etwas Praktisches zu verlosen? Eben.

Und dann kommt tatsächlich eine Verlosung zustande, wenn auch ohne persönliches Treffen im großen Kreis. Die Wirtshäuser haben zu, treffen sollen/wollen wir uns momentan auch nicht, zumindest nicht in eben diesem großen Kreis. Und der Förderkreis-Hut konnte auch nicht zum Einsatz kommen!

Aber wie immer: alle sind Gewinner, niemand geht leer aus.




Aber zuerst zur Vorgeschichte.

Ein Wanderurlaub im September (die Sulzbachers und die Höllerers waren zu diesem Zweck in Thüringen) brachte Unvermeidliches mit sich: die Abende. Zu uns vier Leuten gesellte sich dann wie so häufig ein Jemand namens Alkohol - dies führte dann zu Einfällen (wie immer), an die wir uns sogar am nächsten Tag noch erinnern konnten (nicht wie immer), und deren Umsetzung bei nüchterner Betrachtungsweise eher unwahrscheinlich erscheint (wieder wie immer). 

Diesmal war es aber a weng anders.

Masken sollten es sein, auch Mund-Nasen-Schutz genannt, und in diesem Corona-Jahr und den (schlechten) Aussichten auf die nähere Zukunft kann man ja gar nicht genug davon haben. Also los geht's!

Kreativität und Einsatzwille gingen eine enge Partnerschaft ein, und schließlich konnte die Idee realisiert werden. Wieder wie immer: wenn wir geahnt hätten, wie sich das Ganze entwickelt, hätten wir wohl gar nicht angefangen...

Aber wir haben angefangen! Nachdem das Stoff-Design abgestimmt und der Stoff geliefert wurde, ging es mit dem Zuschneiden los:


















Und dann: nähen! Theoretisch war es nicht so schwer, tatsächlich haben zwei (!) Nähmaschinen daran glauben müssen und zudem die Nerven aller Beteiligten. Das unten ist ein Symbolbild ("schau amol schö!") und hat mit der Realität nichts zu tun.




Aber schließlich ist alles rechtzeitig zu Weihnachten fertig geworden und alle Gewinner dürfen sich freuen.


























Dass hier immer die gleichen Leute zu sehen sind hat einen Grund: die Beiden haben das Ganze realisiert!

Erste Praxiserfahrungen gibt es auch schon:















Bei manchen Leuten muss der korrekte Gebrauch geübt werden, aber das gibt sich bestimmt noch.




Bitte die mitgelieferte Gebrauchsanleitung beachten - hauptsächlich damit es zu keinen Verwechslungen kommt.



Samstag, 29. August 2020

DHL Ausflug 2020 nach Mödlareuth

Trotz Corona und den damit verbundenen Einschränkungen haben wir es auch dieses Jahr geschafft, einen Tagesausflug (am 11.08.2020) zu organisieren und durchzuführen. Die Präsidentin macht's möglich!


Ein Teil von uns startete den Tag an der Göltzschtalbrücke, alle haben wir uns in Mödlareuth zu einer Führung getroffen, und zum Ausklang ist wiederum ein Teil spontan in der Fattigsmühle eingekehrt.


Die Göltzschtalbrücke im sächsischen Vogtlandkreis ist die größte Ziegelstein-Brücke der Welt.  Die Grundsteinlegung fand am 31. Mai 1846 statt. Das Viadukt mit insgesamt 98 Bögen in teilweise vier Etagen ist 78 m hoch und 574 m lang. Es wurden über 26 Millionen Ziegel verbaut, die von bis zu 20 Ziegeleien entlang der Bahnstrecke gebrannt wurden. Insgesamt waren 1736 Arbeiter mit dem Bau beschäftigt, von denen während des Baus bei Unfällen 31 starben. Nach der Fertigstellung und Einweihung am 15. Juli 1851 war die Göltzschtalbrücke die höchste Eisenbahnbrücke der Welt.





















Direkt an der Brücke liegt Ketzels Mühle. Bereits im Jahre 1464 wird die Getreidemühle urkundlich erwähnt, seit 1842 ist sie im Besitz der Familie Ketzel. Die heutigen Gebäude wurden 1904 erbaut, die alten waren mehrfach abgebrannt; seit 1996 betreibt Familie Ketzel darin ein Museum. Wir haben bei einer individuellen Führung auch viel über "Mehl" erfahren, erstaunlich, was man alles nicht weiß... Und viel über die Brücke wurde uns auch erzählt. War interessant!
















In Mödlareuth gab es Mittagessen im "Grenzgänger" und die glückliche Vereinigung aller teilnehmenden Gruppen.

Mödlareuth ist ein Dorf mit 40 Einwohnern, das (immer noch) zu einem Teil im Freistaat Bayern (Landkreis Hof mit 16 Einwohnern) und zum anderen Teil im Freistaat Thüringen (Saale-Orla-Kreis mit 24 Einwohnern) liegt. 41 Jahre lang verlief die innerdeutsche Grenze mitten durch das Dorf entlang des Tannbachs.

Zwar kann man heute wieder ungehindert von einer Hälfte des Dorfes in die andere gelangen, einige Unterschiede sind allerdings geblieben. So existieren – bedingt durch die Zugehörigkeit des Ortes zu zwei Bundesländern, Landkreisen und Gemeinden – unterschiedliche Ortsschilder, Postleitzahlen und Telefonvorwahlen, die Einwohner wählen getrennt und besuchen unterschiedliche Schulen.

Nach dem Essen trafen wir uns zu einer Führung im deutsch-deutschen Museum.

Zuerst gab's einen Film (unter Corona-Bedingungen).


zuerst Anwesenheitsliste ausfüllen



und dann immer schön Abstand halten














Danach gab es von einer sehr engagierten Führungskraft umfangreiche Informationen, teils aus der früheren, aber auch aus der aktuellen Geschichte, angereichert durch persönliche Erlebnisse.















Von den nachgebauten Grenzanlagen hab ich keine Bilder gemacht.

Aber dann ein paar von der idyllisch gelegenen Fattigsmühle, in der ein Teil der Gruppe den Tag ausklingen ließ. Fattigsmühle ist ein Ortsteil von Töpen, besteht aber hauptsächlich aus Restaurant und Biergarten. Wenn's nicht so weit weg wäre von uns - da müssten wir alle mal hin...


die älteste Jahreszahl, Gründung als Rittersitz




Und eine Mühle war es auch, die ist zwar nicht mehr in Betrieb, aber schön anzuschauen ist sie weiterhin.







A schöna Dooch wor des!










Freitag, 26. Juni 2020

Eine Erinnerung an Willi

Jetzt ist es schon über ein Vierteljahr her, dass Willi gestorben ist, und es vergeht kein Tag, an dem nicht jemand von uns an ihn denkt und ihn vermisst.

Ich hab versucht, in einem Film - bestehend aus Bildern von Erlebnissen, die wir gemeinsam hatten - die Erinnerung an Willi aufrecht zu erhalten. Und zwar genau so, wie wir ihn in Erinnerung haben - kameradschaftlich, für jeden Spaß zu haben, sportlich, und immer gerne in der Gemeinschaft. Die Musik ist die, die uns Ute kurz nach dem Tod von Willi geschickt hat.


https://c.web.de/@337549917557888669/jpSdGtcKQrKdrKUs66RF-w


Ich kann den Film aus urheberrechtlichen Gründen (die Musik ist geschützt) nicht hier im Blog zeigen, ihr müsst den Link oberhalb verwenden.

Und dann?

"Öffnen", und der Film wird im Browser abgespielt 
Vollbildmodus einschalten, dazu auf das kleine Symbol rechts unten klicken  


"Herunterladen" (Größe 236 MB), dann habt ihr ihn auf eurem PC gespeichert und könnt ihn von dort abspielen. Diese Methode halte ich für besser, weil man dann den Videoplayer auf dem PC verwendet und nicht immer einen Haufen Daten durchs Internet bewegen muss.


Hier der Text des Liedes:

Euch zum Geleit
Schandmaul
 
Es ist schön, euch alle hier zu sehn
Durch dieses Ereignis geeint.
Ich weiß, ihr wolltet diesen Weg nicht geh'n,
Ich sehe, dass der ein oder andere weint.
Vergießt keine Tränen, erinnert euch heiter,
An unsre gemeinsame Zeit.
In euren Herzen lebe ich weiter,
Hinterließ diese Zeilen euch zum Geleit.
Mir geht’s jetzt gut,
Ich bin dankbar für alles
Für jeden gemeinsamen Schritt.
Wollt ihr mich sehn,
So schließt die Augen.
Wollt ihr mich hör'n,
So lauscht dem Wind.
Wollt ihr mich sehn,
Schaut in die Sterne.
Wollt ihr mich hör'n,
Kommt an den Fluss.
Ich liebte Wälder, die Berge und das Meer,
Die Sonne, die durch die Nebelwand dringt,
Mit ihrem Schein die Seele wärmt,
Alle Ängste und Zweifel bezwingt.
Hab mein Leben gelebt,
Geliebt und gelitten,
Bekommen, verloren,
Genommen,… 
Mir geht’s jetzt gut,
Ich bin dankbar für alles
Für jeden gemeinsamen Schritt.
Wollt ihr mich sehn,
So schließt die Augen.
Wollt ihr mich hör'n,
So lauscht dem Wind.
Wollt ihr mich sehn,
Schaut in die Sterne.
Wollt ihr mich hörn,
Kommt an den Fluss.
Wenn Musik erklingt, lasst mich bei euch sein.
Wenn ihr die Krüge erhebt und feiert, ebenso.
Bei helllichtem Tag wie bei Feuerschein
Gedenkt meiner und dann seid bitte froh.
Wollt ihr mich sehn,
So schließt die Augen.
Wollt ihr mich hör'n,
So lauscht dem Wind.
Wollt ihr mich sehn,
Schaut in die Sterne.
Wollt ihr mich hör'n,
Kommt an den Fluss.
Soll ich ganz nah bei euch sein.


Samstag, 9. Mai 2020

Willi Geier 1948 - 2020


Der DHL konnte sich wegen der zur Zeit herrschenden Ausgangsbeschränkungen leider bis jetzt nicht angemessen von Willi verabschieden - wir werden das nachholen. Und wir haben es nachgeholt - Ende Juli traf sich eine Gruppe von DHL-Leuten auf dem Friedhof.






































Leise klopfte es an der Tür,kaum hörbar.Geräuschlos öffnete sich die Tür.Schweigend stand er vor Dir.Du warst nicht überrascht,hast schon länger gespürt,dass er bald kommen würde.Du reichtest ihm wortlos Deine Hand.Gemeinsam verließt ihr den Raum.








Update Februar 2021: Die von Ute angestrebte Trauerfeier für Willi im größeren Kreis kann wegen der Corona-Beschränkungen weiterhin nicht stattfinden.





Samstag, 22. Februar 2020

Jahreshauptversammlung 2020

Wir haben uns am 15. Februar 2020 getroffen, sehr vollzählig, und wahrscheinlich leider zum letzten Mal am Versammlungsort Brauerei Weißenohe.

Gleich zu Anfang das, was bei der Versammlung ziemlich am Ende kam - die Wahlergebnisse:




Einige Veränderungen, aber es lässt sich sagen, dass sich der DHL in weiten Bereichen für Kontinuität entschieden hat. In diesen unruhigen Zeiten sicher nicht die falscheste Entscheidung...

Und etzerdla die Anwesenheitsliste. In Bild-Form.




Dies zur Kontrolle der Anwesenheit - dass sich später niemand rausreden kann, er/sie/es hätte nix gewusst oder mit der ganzen Sache nix zu tun.

Dann die notwendige Stärkung für die anstrengenden Dinge, die vor uns lagen.




Ja mei, die Aussicht auf einen Schnaps danach macht das Ganze weniger unlösbar, äh, unessbar. Aber es muss auch gesagt werden, dass Tupperware zum Einsatz kam. Später halt.

Und bevor es in Vergessenheit gerät, hier einige der Highlights der Versammlung (alle Warte, die genannt werden, sind die alten - zu dem Zeitpunkt gab's ja noch keine Wahl und keine neuen):
  • der Kassenwart fehlte krankheitsbedingt und wurde vom Wettkampfwart leider nur mangelhaft vertreten - wir wissen nicht, wer mit dem Beitrag im Rückstand ist, und das war doch immer der spannendste Teil des Kassenwart-Berichts. Allerdings: Überraschung, es gingen eine Menge aktueller Beiträge ein im Lauf der Veranstaltung.
  • der Wetterwart zeichnete sich im Vortrag durch eine depressive Sicht auf die Zukunft aus und machte wenig Hoffnung auf Winter, wie wir ihn kennen; oder kannten?
  • unser 2020er-Winter-Besuch bei der Hechi (20. - 22. März) wird wider durch die Anwesenheit von Meister Anker verschönt, der Seniorenwart wird, unterstützt durch den F+F, wie auch in der Vergangenheit für einen reibungslosen Ablauf sorgen.
  • der 1. Hilfe-Wart diagnostizierte eine fortschreitende Überalterung des Vereins und stellte den Antrag, eine (vielleicht sogar nach m/w/d ausgerichtete) Doppelspitze einzuführen. Dies sorgte erstmal für Sprachlosigkeit. Dann allerdings wurde dieser Antrag mit nur einer einzigen Zustimmung (und drei Enthaltungen) abgeschmettert.
  • Ein weiterer Antrag, diesmal vom Wetterwart, eben dieses Amt zukünftig zu losen, da es durch den Klimawandel sehr beeinträchtigt wird, fand keine Mehrheit.
  • Und noch ein Antrag: der Wettkampfwart schlug vor, den amtierenden Vizepräsidenten zukünftig beitragsfrei zu stellen. Dies wurde einstimmig angenommen. In dem Zusammenhang wurde auch entschieden, dass er, der Willi, zukünftig generell nicht mehr wähl-, sondern nur noch losbar ist.

So, jetzt eine kurze Unterbrechung.





Weiter geht's:

Kein Antrag, sondern ein Beitrag unter "Verschiedenes": Foreign Affairs und Spurwart verloben sich (Anmerkung des Vesperwarts: "suwoss ghäddsi fei immer gscheid überleechd"). Glückwünsche dazu allerseits und ein spontaner Antrag, dass das mindestens einen Schnaps wert ist; Abstimmungsergebnis: Zustimmung bei zwei Gegenstimmen.




Und noch einige weitere Pläne wurden diskutiert:
  • der DHL hat die Möglichkeit, als Gruppe die EU (entweder in Brüssel oder in Straßburg) zu besuchen. Diese Fahrt dauert drei Tage und es wird ein Beitrag von € 170 bzw. € 150 pro Person fällig. Die Präsidentin wird das Thema weiter verfolgen, da große Zustimmung zu diesem Vorschlag erkennbar war. Allerdings sind diese Fahrten in 2020 bereits ausgebucht, so dass der DHL frühestens 2021 teilnehmen kann.
  • Es gab 2019 eine "politische" Fahrt nach Berlin, an der nur ein Teil des DHL teilgenommen hat (das war damals auch nicht als DHL-Veranstaltung deklariert); der Grund dafür ist die Tatsache, dass solche Fahrten für Gruppen überhaupt nicht angeboten werden. Die Fahrten sind jedoch weiterhin möglich, halt nicht als Gruppe. Der Wettkampfwart besorgt Informationen und stellt sie Interessierten zur Verfügung.
  • Und der Propagandawart fragt nach Interesse an einer erneuten Halbtages-Fahrt des DHL, verbunden mit dem Besuch bzw. einer Führung, so wie wir es 2018 schon mal bei den Nürnberger Nachrichten gemacht haben. Interesse besteht, der Propi besorgt Informationen und macht Vorschläge.
Zudem gab es einen kleinen Film, mit dem der Langzeit-Propagandawart das Jubiläumsjahr 2019 in Erinnerung rief. Dieses Werk wird es übrigens bald auf dem YouTube-Kanal des DHL geben - erinnert sich noch jemand, dass wir sowas haben? 

Und eine Bemerkung wiederzugeben ist hier auch noch wichtig; gefallen ist sie anlässlich dieses Fotos, entstanden auf dem Baumwipfelpfad im Steigerwald anlässlich unserer Jubiläums-Weinfahrt:


"schaut aus wie beim Almabtrieb"

Der Autor dieser Zeilen distanziert sich in aller Deutlichkeit von solchen Äußerungen, gibt sie aber zum Zweck der Vollständigkeit dennoch wieder.

Jetzt aber zur Wahl. Das eingespielte Wahl-Team...






...wurde diesmal tatkräftig unterstützt vom anderen Förderkreis...




...wobei gesagt werden muss, dass der Gesamt-Förderkreis zwar hervorragend harmonierte, aber teilweise den der Veranstaltung angemessenen Ernst vermissen ließ...




...was dann dazu führte, dass der (alte) Vesper- und (neue) Wettkampf-Wart sich veranlasst sah einzugreifen - und seine Sache auch sehr gut gemacht hat, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass es sich um eine spontane Entscheidung ohne Einarbeitungsmöglichkeit handelte.




Und der Green Monkey hielt die Chefin ganz schön auf Trab.




Und dem Wahlvorstand wurde es warm und wärmer. Er doud sei Hemmad roo.




Gegen zu viel Wärme wurden aber spontan Gegenmaßnahmen eingeleitet (Video):




Das Wahlergebnis wurde ja schon am Anfang dieses Posts veröffentlicht. Details:
  • Die Präsidentin wurde mit 9 Stimmen in der Stichwahl gewählt.
  • Der Vize erhielt bereits im 1. Wahlgang die absolute Mehrheit von 8 Stimmen.
  • Auch der Wetterwart musste in die Stichwahl; 7 Stimmen.
  • Der Propagandawart erhielt bereits im 1. Wahlgang die absolute Mehrheit von 9 Stimmen.
  • Noch besser machte das der Kassenwart: 10 Stimmen.
Abgesehen davon fällt ein deutliches Übergewicht der Sulzbacher-Familie auf mit vier von fünf gewählten Posten. Wir werden zu ergründen haben, woran das liegt - und ob die Erwartungen erfüllt werden.

Zum Abschluss noch a boa Bildla - schee woas widda!