Donnerstag, 16. Mai 2013

Stammtisch 10. Mai 2013 Weißenohe





In der Brauerei - schon zum zweiten Mal!







Der Förderkreis freut sich über den guten Zuspruch zu den Stammtischen - oder schmeckt es ihm bloß?

So viel wird gegessen und getrunken...

...dass eine einzige Bedienung gar nicht ausreicht.



Ausgerechnet eine Bier-Nicht-Liebhaberin muss sich so ablichten lassen.



Die Präsidentin begrüßt die Gäste - nicht jeder reagiert angemessen...

...nicht jeder - aber doch einige.

Der Orientierungswart verkündet, dass der DHL jetzt einen Blog hat (diesen hier nämlich!)

...und verknüpft dies mit dem Hinweis, auch ohne den Titel "Propagandawart" weiterhin aktiv zu sein - und dem Verein Orientierung anzubieten

Einer zahlt, alle zeigen Mitgefühl. Ist ja auch eine Riesen-Rechnung!

Und das nächste Mal treffen wir uns in Regensberg!

Mittwoch, 1. Mai 2013

Wanderung 1. Mai 2013

Die Wanderung war auch heuer wieder perfekt organisiert vom bewährten 
1. Mai-Wanderungs-Organisierer. 

Wir waren unterwegs von Thuisbrunn nach Regensberg und zurück.



Start (fast) pünktlich am Parkplatz bei der "Buchern" Richtung Thuisbrunn auf einem Teil des alten Kirchenwegs zur Pinselleite und dann weiter über den Brennbühl am Büttnerloch vorbei ins Eschental.


Thuisbrunn Pinselleite



Thuisbrunn Pinselleite

Thuisbrunn Pinselleite

An dieser Stelle ein Wort zur Performance des Wetterwarts: wie aus den Fotos ersichtlich wählten die meisten Mitglieder eher wärmende Kleidung. Dies war angesichts der Temperaturen am Vormittag und der teilweise empfindlich kalt wehenden Winde auch angebracht. Dennoch äußerten sogar ehemalige "harte Säue" den Wunsch nach Handschuhen. Aber immerhin: es blieb trocken, und am Nachmittag ließ sich sogar manchmal verschämt die Sonne etwas blicken.

Thuisbrunn Pinselleite

Thuisbrunn Pinselleite

Thuisbrunn Pinselleite

Thuisbrunn Pinselleite

Thuisbrunn Pinselleite

Thuisbrunn Pinselleite

Thuisbrunn von der Pinselleite zum Brennbühl




Das Büttnerloch am Brennbühl, benannt nach dem Arzt und Forscher Karl Büttner aus Zwickau, ist eine bis zu 4 m tiefe Höhle in einer nach Nordosten gerichteten Dolomitwand. Die Höhle selbst ist nicht zugänglich, wir schauen uns nur die Felsformationen rund um den Höhleneingang an.Etwa 3,5 m hinter dem Eingang erweitert sich der Gang zu einer kleinen 
Kammer. An deren senkrechter Rückwand wurde bei einer Grabung im Jahr 1929 an der tiefsten Stelle das Skelett einer Frau entdeckt. Die Tote befand sich in einer sitzenden Hockerposition. Aus der sinterartig zusammengebackenen Auffüllung des Höhlenganges 
barg man zahlreiche Kleinfunde. Insgesamt konnte man 29 Hornsteinartefakte, Fragmente von Knochengeräten und teilbearbeitete Wildschweinhauer, zerschlagene Knochen mit 
Hiebspuren, angebrannte Knochenstückchen, abgeschnittene Geweihsprossen und Holzkohlesplitter auffinden. Die zeitgleiche Zugehörigkeit der Funde zu dem Skelett ist nicht sicher, so dass auf archäologischem Weg der Bestattungszeitpunkt nicht datiert werden kann. Die Radiokarbonuntersuchung der Skelettknochen ergab eine Datierung um 6575 v. Chr. Demnach lebte die Frau also in der Mittelsteinzeit.

um das Büttnerloch herum

um das Büttnerloch herum




im Eschental









Ein paar Bäume blühen schon richtig, aber durch die lange Kälte (Dank an den Wetterwart) sind besonders auf der Hochfläche bei Kasberg viele noch nicht so weit.






Es ist gut zu sehen, wie die Natur "arbeitet": der hintere Teil der Kirschbaum-Reihe ist eine frühe Sorte, der vordere eine späte.




Und die Birnen blühen gleichzeitig mit den Kirschen...




Weiter geht's.








in der Nähe von Kasberg




Auf dem Weg nach Regensberg: Blick über Oberehrenbach zum Walberla

Oberhalb von Regensberg gibt es eine berühmte Bank - früher (wahrscheinlich auch heute noch) konnte man da seine Herzallerliebste hinführen, um ihr die Schönheit der Gegend und was sonst noch alles zu zeigen. Heute beschränken wir uns auf die Schönheit der Landschaft...



Noch ein Blick zum Walberla...


























...und dann runter nach Regensberg.






In dem kleinen Ort Regensberg an einem steil abfallenden Rand der Fränkischen Alb stand ursprünglich eine imposante Burg, zu der auch eine kleine Burgkapelle gehörte. Nur letztere hat alle Zeitereignisse unbeschadet überstanden. Die befestigte Anlage wird 1251 erstmals in den schriftlichen Quellen genannt. Sie war im Mittelalter ein wichtiger Pfeiler im militärischen Schutzkonzept des Fürstbistums Bamberg. Zunächst an verschiedene Adelsgeschlechter verliehen, fungierte sie schließlich als bischöflicher Amtsitz, in dem ein Vogt die Verwaltungsgeschäfte erledigte. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts mit dem Braurecht an zwei Bauern veräußert, gelangt es 1732 durch Kauf an das Kloster Weißenohe, in bayerischer Zeit kommt es wieder in private Hände und wird schließlich 1867/68 abgebrochen. 


Reste der ursprünglichen Burgmauer

oberhalb des Parkplatzes vom Bauernschmitt gibt es noch andere Reste

Erhalten geblieben von der ehemaligen Burg Regensberg die spätmittelalterliche Burgkapelle, die heutige katholische Filialkirche St. Margareta. Deren Chor stammt wohl aus der Zeit der ersten Erwähnung von 1376, das Langhaus datiert auf 1448. Die Schlosskapelle war Pfarrkirche für Regensberg und das benachbarte Weingarts. Auch die vom dortigen Kirchner geleitete Schule befand sich hier und nicht im einwohnerstärkeren Nachbarort. 

Einige Mitglieder verbinden sicherlich besondere Erinnerungen mit diesem Kirchlein.








Heute ist Regensberg mit seinen knapp 50 Bewohnern durch seine Gastronomie ein Begriff weit über die Grenzen des Landkreises hinaus. Politisch gehört die Ortschaft zur Gemeinde Kunreuth.






Das Zwetschgenstüberl lassen wir rechts liegen und steuern direkt unser Mittagsziel an.








Im „Landgasthof Bauernschmitt“ nahe der alten Burgruine treffen sich seit 1963 Wanderer und Stammgäste zu typisch fränkischer Kost. Auch diese Wirtschaft profitiert von der Lage Regensbergs als Knotenpunkt verschiedener Wanderstrecken und vom Panorama über das schöne Frankenland.






Und schon sind wir wieder auf dem Rückweg.





Die Natur findet immer einen Weg zum (Über-)Leben, auch da, wo es eigentlich gar nicht geht.


in Regensberg


auf dem Weg zum Leitsberghaus


Ausklang für einen Teil der Wanderer beim Grammers in Hohenschwärz.






Der macht jetzt auch ein Helles. Aber echte Hofmannstropfen sind nicht zu ersetzen...