Samstag, 29. Mai 2021

GesRGenRCOVMVV

Hallo DHL,

es wird immer wieder mal bemerkt, dass der Verein derzeit offensichtlich eine "ewige" Präsidentin hat. 

Deshalb möchte ich in meiner Eigenschaft als Propagandawart (und in Vertretung des Rechtswarts, der offenbar seine diesbezüglichen Aufgaben nur unzureichend erfüllt) den Hinweis geben, dass dieses Verfahren völlig rechtskonform ist. Denn natürlich (wir leben ja in Deutschland) gibt es dazu Rechtsvorschriften! Aber sowas von!

Das „Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz-, und Strafverfahrensrecht“ (Corona-Abmilderungsgesetz) hat der Bundestag am 25.03.2020 beschlossen. Zwei Tage später wurde es vom Bundesrat bestätigt und ist nun seit dem 28. März 2020 gültig. Der Artikel 2 dieses Gesetzes umfasst das „Gesetz über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohneigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie“.

Darin heißt es in Art. 2 § 5 Abs. 1:

"Der Vorstand bleibt auch dann im Amt, wenn keine Wahlversammlung durchgeführt werden kann und die Satzung nicht die sog. Übergangsklausel enthält, wonach der Vorstand solange weiter amtieren kann, bis ein neuer gewählt wurde."

Die Sonderregelungen für Vereine sind durch die „Verordnung zur Verlängerung von Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins- und Stiftungsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie (GesRGenRCOVMVV)“ vom 20.10.2020 bis zum 31.12.2021 verlängert worden. Die Verordnung ist am 28.10.2020 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden (BGBl I 2020, 2258). Sie ist somit zum 29.10.2020 in Kraft getreten.

Das gilt also noch das ganze Jahr 2021. Und hiermit ist auch die geheimnisvolle Überschrift dieses Blog-Posts erklärt.

Ich selbst habe ja ohnehin nie gezweifelt, dass sich der DHL zu jeder Zeit auf dem Boden jeglicher Gesetzgebung bewegt - und ich freue mich, dies zumindest für diesen Sachverhalt auch beweisen zu können.

So, dann hätten wir das auch geklärt... 😄


Donnerstag, 8. April 2021

DHL ganz progressiv - Videokonferenz!

Da soll noch jemand sagen, wir wären nicht dem technischen Fortschritt gegenüber aufgeschlossen! Wenn wir uns schon nicht persönlich treffen dürfen/können/wollen, dann halt eine Videokonferenz.


Anlass war der Geburtstag der Präsidentin...









Sonntag, 4. April 2021

Fit durch die Corona-Krise

Corona und kein Ende in Sicht... Aber der DHL lebt weiterhin, diesmal durch eine neuerliche Aktion der ewigen Präsidentin mit heftiger Unterstützung durch Foreign Affairs (ja, nachschauen hilft...).



Nein, das Bild ist bewusst nicht richtig rum - schon dies dient der Bewegung, in dem Fall zum Training der Hals- und Nackenmuskulatur.


Und hier der Text der Präsidentin:


Fit durch die Coronakrise

Liebe DHLer und DHLerinnen,

Fit durch die Coronakrise - das ist das Motto der heutigen Wurfsendung, die ihr gerade in den Händen haltet. Gemeinsame Treffen, gemeinsame Aktivitäten, gemeinsame Wanderungen: Fehlanzeige! Aber wir können was tun, wir wollen was tun, um fit zu bleiben und wir können das gemeinsam tun!

 

Der Wart für Foreign Affairs (Gisa Bayerlein), sozusagen das Auswärtige Amt im DHL, hat in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ein Bewegungspaket geschnürt, das speziell auf die Altersgruppe der DHL-Mitglieder zugeschnitten ist.

Die Präsidentin wird dazu demnächst zu einem virtuellen Treffen einladen, um gemeinsam fit durch die Corona-Zeit zu kommen. Bis dahin könnt ihr schon mal üben … 😊


Samstag, 26. Dezember 2020

Weihnachtsfeier 2020? Nein, Verlosung!

Der DHL lebt, auch im Pandemie-Jahr 2020. Und wie!


Immer wieder gibt es neue Einfälle und Leute, die das auch umsetzen. Und was liegt heuer näher, als etwas Praktisches zu verlosen? Eben.

Und dann kommt tatsächlich eine Verlosung zustande, wenn auch ohne persönliches Treffen im großen Kreis. Die Wirtshäuser haben zu, treffen sollen/wollen wir uns momentan auch nicht, zumindest nicht in eben diesem großen Kreis. Und der Förderkreis-Hut konnte auch nicht zum Einsatz kommen!

Aber wie immer: alle sind Gewinner, niemand geht leer aus.




Aber zuerst zur Vorgeschichte.

Ein Wanderurlaub im September (die Sulzbachers und die Höllerers waren zu diesem Zweck in Thüringen) brachte Unvermeidliches mit sich: die Abende. Zu uns vier Leuten gesellte sich dann wie so häufig ein Jemand namens Alkohol - dies führte dann zu Einfällen (wie immer), an die wir uns sogar am nächsten Tag noch erinnern konnten (nicht wie immer), und deren Umsetzung bei nüchterner Betrachtungsweise eher unwahrscheinlich erscheint (wieder wie immer). 

Diesmal war es aber a weng anders.

Masken sollten es sein, auch Mund-Nasen-Schutz genannt, und in diesem Corona-Jahr und den (schlechten) Aussichten auf die nähere Zukunft kann man ja gar nicht genug davon haben. Also los geht's!

Kreativität und Einsatzwille gingen eine enge Partnerschaft ein, und schließlich konnte die Idee realisiert werden. Wieder wie immer: wenn wir geahnt hätten, wie sich das Ganze entwickelt, hätten wir wohl gar nicht angefangen...

Aber wir haben angefangen! Nachdem das Stoff-Design abgestimmt und der Stoff geliefert wurde, ging es mit dem Zuschneiden los:


















Und dann: nähen! Theoretisch war es nicht so schwer, tatsächlich haben zwei (!) Nähmaschinen daran glauben müssen und zudem die Nerven aller Beteiligten. Das unten ist ein Symbolbild ("schau amol schö!") und hat mit der Realität nichts zu tun.




Aber schließlich ist alles rechtzeitig zu Weihnachten fertig geworden und alle Gewinner dürfen sich freuen.


























Dass hier immer die gleichen Leute zu sehen sind hat einen Grund: die Beiden haben das Ganze realisiert!

Erste Praxiserfahrungen gibt es auch schon:















Bei manchen Leuten muss der korrekte Gebrauch geübt werden, aber das gibt sich bestimmt noch.




Bitte die mitgelieferte Gebrauchsanleitung beachten - hauptsächlich damit es zu keinen Verwechslungen kommt.



Samstag, 29. August 2020

DHL Ausflug 2020 nach Mödlareuth

Trotz Corona und den damit verbundenen Einschränkungen haben wir es auch dieses Jahr geschafft, einen Tagesausflug (am 11.08.2020) zu organisieren und durchzuführen. Die Präsidentin macht's möglich!


Ein Teil von uns startete den Tag an der Göltzschtalbrücke, alle haben wir uns in Mödlareuth zu einer Führung getroffen, und zum Ausklang ist wiederum ein Teil spontan in der Fattigsmühle eingekehrt.


Die Göltzschtalbrücke im sächsischen Vogtlandkreis ist die größte Ziegelstein-Brücke der Welt.  Die Grundsteinlegung fand am 31. Mai 1846 statt. Das Viadukt mit insgesamt 98 Bögen in teilweise vier Etagen ist 78 m hoch und 574 m lang. Es wurden über 26 Millionen Ziegel verbaut, die von bis zu 20 Ziegeleien entlang der Bahnstrecke gebrannt wurden. Insgesamt waren 1736 Arbeiter mit dem Bau beschäftigt, von denen während des Baus bei Unfällen 31 starben. Nach der Fertigstellung und Einweihung am 15. Juli 1851 war die Göltzschtalbrücke die höchste Eisenbahnbrücke der Welt.





















Direkt an der Brücke liegt Ketzels Mühle. Bereits im Jahre 1464 wird die Getreidemühle urkundlich erwähnt, seit 1842 ist sie im Besitz der Familie Ketzel. Die heutigen Gebäude wurden 1904 erbaut, die alten waren mehrfach abgebrannt; seit 1996 betreibt Familie Ketzel darin ein Museum. Wir haben bei einer individuellen Führung auch viel über "Mehl" erfahren, erstaunlich, was man alles nicht weiß... Und viel über die Brücke wurde uns auch erzählt. War interessant!
















In Mödlareuth gab es Mittagessen im "Grenzgänger" und die glückliche Vereinigung aller teilnehmenden Gruppen.

Mödlareuth ist ein Dorf mit 40 Einwohnern, das (immer noch) zu einem Teil im Freistaat Bayern (Landkreis Hof mit 16 Einwohnern) und zum anderen Teil im Freistaat Thüringen (Saale-Orla-Kreis mit 24 Einwohnern) liegt. 41 Jahre lang verlief die innerdeutsche Grenze mitten durch das Dorf entlang des Tannbachs.

Zwar kann man heute wieder ungehindert von einer Hälfte des Dorfes in die andere gelangen, einige Unterschiede sind allerdings geblieben. So existieren – bedingt durch die Zugehörigkeit des Ortes zu zwei Bundesländern, Landkreisen und Gemeinden – unterschiedliche Ortsschilder, Postleitzahlen und Telefonvorwahlen, die Einwohner wählen getrennt und besuchen unterschiedliche Schulen.

Nach dem Essen trafen wir uns zu einer Führung im deutsch-deutschen Museum.

Zuerst gab's einen Film (unter Corona-Bedingungen).


zuerst Anwesenheitsliste ausfüllen



und dann immer schön Abstand halten














Danach gab es von einer sehr engagierten Führungskraft umfangreiche Informationen, teils aus der früheren, aber auch aus der aktuellen Geschichte, angereichert durch persönliche Erlebnisse.















Von den nachgebauten Grenzanlagen hab ich keine Bilder gemacht.

Aber dann ein paar von der idyllisch gelegenen Fattigsmühle, in der ein Teil der Gruppe den Tag ausklingen ließ. Fattigsmühle ist ein Ortsteil von Töpen, besteht aber hauptsächlich aus Restaurant und Biergarten. Wenn's nicht so weit weg wäre von uns - da müssten wir alle mal hin...


die älteste Jahreszahl, Gründung als Rittersitz




Und eine Mühle war es auch, die ist zwar nicht mehr in Betrieb, aber schön anzuschauen ist sie weiterhin.







A schöna Dooch wor des!










Freitag, 26. Juni 2020

Eine Erinnerung an Willi

Jetzt ist es schon über ein Vierteljahr her, dass Willi gestorben ist, und es vergeht kein Tag, an dem nicht jemand von uns an ihn denkt und ihn vermisst.

Ich hab versucht, in einem Film - bestehend aus Bildern von Erlebnissen, die wir gemeinsam hatten - die Erinnerung an Willi aufrecht zu erhalten. Und zwar genau so, wie wir ihn in Erinnerung haben - kameradschaftlich, für jeden Spaß zu haben, sportlich, und immer gerne in der Gemeinschaft. Die Musik ist die, die uns Ute kurz nach dem Tod von Willi geschickt hat.


https://c.web.de/@337549917557888669/jpSdGtcKQrKdrKUs66RF-w


Ich kann den Film aus urheberrechtlichen Gründen (die Musik ist geschützt) nicht hier im Blog zeigen, ihr müsst den Link oberhalb verwenden.

Und dann?

"Öffnen", und der Film wird im Browser abgespielt 
Vollbildmodus einschalten, dazu auf das kleine Symbol rechts unten klicken  


"Herunterladen" (Größe 236 MB), dann habt ihr ihn auf eurem PC gespeichert und könnt ihn von dort abspielen. Diese Methode halte ich für besser, weil man dann den Videoplayer auf dem PC verwendet und nicht immer einen Haufen Daten durchs Internet bewegen muss.


Hier der Text des Liedes:

Euch zum Geleit
Schandmaul
 
Es ist schön, euch alle hier zu sehn
Durch dieses Ereignis geeint.
Ich weiß, ihr wolltet diesen Weg nicht geh'n,
Ich sehe, dass der ein oder andere weint.
Vergießt keine Tränen, erinnert euch heiter,
An unsre gemeinsame Zeit.
In euren Herzen lebe ich weiter,
Hinterließ diese Zeilen euch zum Geleit.
Mir geht’s jetzt gut,
Ich bin dankbar für alles
Für jeden gemeinsamen Schritt.
Wollt ihr mich sehn,
So schließt die Augen.
Wollt ihr mich hör'n,
So lauscht dem Wind.
Wollt ihr mich sehn,
Schaut in die Sterne.
Wollt ihr mich hör'n,
Kommt an den Fluss.
Ich liebte Wälder, die Berge und das Meer,
Die Sonne, die durch die Nebelwand dringt,
Mit ihrem Schein die Seele wärmt,
Alle Ängste und Zweifel bezwingt.
Hab mein Leben gelebt,
Geliebt und gelitten,
Bekommen, verloren,
Genommen,… 
Mir geht’s jetzt gut,
Ich bin dankbar für alles
Für jeden gemeinsamen Schritt.
Wollt ihr mich sehn,
So schließt die Augen.
Wollt ihr mich hör'n,
So lauscht dem Wind.
Wollt ihr mich sehn,
Schaut in die Sterne.
Wollt ihr mich hörn,
Kommt an den Fluss.
Wenn Musik erklingt, lasst mich bei euch sein.
Wenn ihr die Krüge erhebt und feiert, ebenso.
Bei helllichtem Tag wie bei Feuerschein
Gedenkt meiner und dann seid bitte froh.
Wollt ihr mich sehn,
So schließt die Augen.
Wollt ihr mich hör'n,
So lauscht dem Wind.
Wollt ihr mich sehn,
Schaut in die Sterne.
Wollt ihr mich hör'n,
Kommt an den Fluss.
Soll ich ganz nah bei euch sein.


Samstag, 9. Mai 2020

Willi Geier 1948 - 2020


Der DHL konnte sich wegen der zur Zeit herrschenden Ausgangsbeschränkungen leider bis jetzt nicht angemessen von Willi verabschieden - wir werden das nachholen. Und wir haben es nachgeholt - Ende Juli traf sich eine Gruppe von DHL-Leuten auf dem Friedhof.






































Leise klopfte es an der Tür,kaum hörbar.Geräuschlos öffnete sich die Tür.Schweigend stand er vor Dir.Du warst nicht überrascht,hast schon länger gespürt,dass er bald kommen würde.Du reichtest ihm wortlos Deine Hand.Gemeinsam verließt ihr den Raum.








Update Februar 2021: Die von Ute angestrebte Trauerfeier für Willi im größeren Kreis kann wegen der Corona-Beschränkungen weiterhin nicht stattfinden.